Tickets für Tomer Gardi - Liefern „Wir sind doch alle längst gleichberechtigt!" 01.10.26 in Kassel, Kulturzentrum Schlachthof

Donnerstag 01.10.26
Einlass: 19:00, Beginn: 20:00
Kulturzentrum Schlachthof, Mombachstr. 10-12, 34127 Kassel

Tickets – Tomer Gardi - Liefern Kassel

PreiskategoriePreisAnzahl 
Sitzplatz17,96 € 
Sitzplatz - ermäßigt13,72 € 

Informationen

Tomer Gardi - Liefern

Filmon, der aus Eritrea nach Tel Aviv geflüchtet ist, arbeitet als Lieferant. Er will genug Geld sammeln, um seiner Frau und Tochter nach Berlin zu folgen. Sein Job ist immer in Gefahr, er hat keine Arbeitserlaubnis und fährt unter falschem Namen. Seine Frau und Tochter lernen Deutsch bei Nina im Bildungszentrum, die zu einem Austauschsemester nach Delhi reist, wo sie sich in den Argentinier Ramon verliebt. Der Erzähler fährt nach Istanbul, um nach einer Gaunerei bei einem Literaturpreis das Preisgeld zu verprassen. Und in Buenos Aires muss Ramons Mutter mit der Abwesenheit ihres Sohnes fertig werden. Liefern ist eine literarische Weltreise in sechs Episoden und eine Feier der Erzählkunst, wie sie nur Tomer Gardi veranstalten kann: tiefgründig und humorvoll, mit politischer Sensibilität und literarischer Verve. So gegenwärtig, so international, so politisch und leichtfüßig zugleich war lange kein deutscher Roman.

Tomer Gardi, geboren 1974 im Kibbuz Dan in Galiläa, lebt als Schriftsteller in Berlin. Sein Debüt „Stein, Papier" erschien 2011 auf Hebräisch und 2013 in deutscher Übersetzung. 2016 erschien sein Roman „Broken German". Für den Roman „Eine runde Sache" erhielt er 2022 den Preis der Leipziger Buchmesse. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit renommierten Stipendien ausgezeichnet. Für „Liefern" hat Tomer Gardi über drei Jahre in sechs Städten vor Ort recherchiert.

Tickets:

  • Vorverkauf: 16€ (zuzüglich Gebühren)
  • Vorverkauf ermäßigt: 12€ (zuzüglich Gebühren)
  • Abendkasse: 20€ (falls Restkarten vorhanden)
  • Abendkasse ermäßigt: 16 € (falls Restkarten vorhanden)

**Ermäßigung für Schüler*innen, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Arbeitslose, Rentner*innen und Menschen mit Beeinträchtigungen


(c) Foto: Maximilian Gödecke